Live im „Piranha“

Das Piranha ist eine beliebte Anlaufstelle für Livemusik mit regionalem Bezug. Hier gaben und geben sich lokale Größen wie Kasalla, Björn Heuser, Pläsier und viele andere bereits die Klinke in die Hand. Und am 7. März 2020 wird sich „herrig“ dort live on stage präsentieren:

vielseitig, nicht einseitig.
handgemacht, nicht nachgemacht.
Kölsch, nicht Karneval.

Gegründet im Jahr 2018 hat „herrig“ den Fokus direkt auf die Entwicklung eigener Songs und eines eigenen Sounds gesetzt und ist stolz ihr ebenso abwechslungsrsreiches wie unverwechselbares Songmaterial endlich zu präsentieren – vielleicht hätten John Mellencamp oder Bob Seger damals so geklungen, wenn sie schon gewusst hätten, welche Sounds 2019 möglich sind – und der kölschen Sprache mächtig gewesen wären.
Vielleicht klingt aber auch nur „herrig“ so.

Peter Keymer

Gitarren, Komposition, Arrangement, Querdenken

Verbringt seine Zeit am Liebsten in Zeeland, ist aber urkölsch.
Frisur, was ist das? Alles unter einer Kappe!

Mag die Gleichberechtigung aller Instrumente und die Wertschätzung ihrer Benutzer… alles für den Song.

Verdiente früher seine Brötchen als Fahnder Marx im Vorabendprogramm, jetzt fahndet er im Proberaum nach Leergut und Keksverpackungen, denn er weiß: Ordnung ist der erste Schritt zum guten Song.

Seine Gitarren sind für ihn Leib mit Seele.
Macht keine Musik um anderen zu gefallen, sondern weil ihm gute Musik gefällt.

Marcus Wiertz

Stimme, Texte, Kompositionen, Struktur

Geboren an einem trüben Novembertag in der Kölner Südstadt. Trotz ihrer Hässlichkeit der Stadt am Rhein eng verbunden.

Freut sich, dass seine Musik aus dem Kellerloch befreit wurde.

Mag Fußball, wenn der FC gewinnt. Würde gerne mal einen Roman schreiben, bisher hat es aber nur zu Songtexten gereicht. Deswegen liest er vor allem Hard-SF, wer weiß was die Zukunft bringt.

Ist einer der wenigen leidenschaftlichen Buttermilch-Junkies der Welt. Bekommt er keine, trinkt er stattdessen ungerne Kölsch. Akzeptiert Raucherpausen wegen der frischen Luft.

Philip Göbbels

Bass, Groove, Arrangement, Website

Kind der Achtziger mit musikalischen Wurzeln schon in den Siebzigern. Geboren unweit des Doms; allerdings dem von Karl dem Großen.

Genießt, dass jeder Musiker stilistisch er selbst sein darf.

Mag Karnevalsmusik, macht bei herrig aber keine. Spielt an allem rum: Bass, Gitarre, Keys, Saxophon, Mandoline, Schlagzeug oder Pizzateig. Und überall kommt Musik raus.

Gutes Essen hat Gewicht; seine  Seele isst Musik. Mag Tiere in Zoo und Pfanne, doch sein Lieblings-Pinguin heißt „Tux“.

Thomas Laarz

Percussion, Samples, Komposition, Arrangement

Geboren in einem kalten November der 60er, sorgt er nun für heiße Rhythmen.
In Würselen sozialisiert, aber der kölschen Lebensart zugewandt.

Kann mit herrig voller Leidenschaft anderen Ohren Gutes tuen.

In den 80ern begann es zu rappeln, wohin er auch kam – aus Congas, Bongos, Darbukas, und heute auch mit digitalen Samples.

Kann keine Akkorde, reist aber im Akkord durch die Republik. Polyglott nicht nur in Sprache, sondern auch in seinen Sounds: wenn es gut klingt, sind ihm musikalische Traditionen und Konventionen egal.

Thomas Zimmermann

Schlagzeug, akustische Gitarre, Arrangement, Paritätik

In Berlin aufgewachsen, im Rheinland neu verwurzelt.
Trinkt und spricht kein Kölsch, aber fühlt es umso mehr.

Ihn begeistert  die professionelle Arbeit an der Musik, die Herausforderung etwas Neues entstehen zu lassen und das perfekte Zusammenspiel – mit Freunden.

Ein Fraggle im Herzen, kann aber damit leben, dass man ihn jetzt Zimbo nennt. Erfindet nicht nur in seiner Freizeit überlebenswichtige Dinge.

Ist zwanghaft arithmetisch aber ganz und gar nicht arhythmisch. Setzt auf Groove statt Lärm. Auch wenn er Musik macht.